Impfschäden
Wie hoch ist die Gefahr eines Impfschadens
Die Gefahr einer Erkrankung nach dem Impfen lässt viele Menschen davor zurückschrecken, sich vor Masern und anderen Krankheiten schützen zu lassen. Doch vergleicht man die Gefahr von bleibenden Schäden bei Krankheiten ist das Risiko bei einer Impfung sehr gering.
In der direkten Gegenüberstellung bekommen nur 5 Prozent der Kinder, die gegen Masern geimpft werden, Fieber und Hautausschlag. Dagegen sind es bei der Krankheit selbst 95 % der Kinder, bei denen Pusteln und Fieber auftreten. Allerdings sind das sehr geringe Nebenerscheinungen im Gegensatz zu einer Hirnhautentzündung. Hierbei bekommt 1 von 100.000 der gegen Masern geimpfte Kind diese Erkrankung, bei der Infektion selbst sind es 150, die an einer Hirnhautentzündung erkranken.
Doch auch bei Mumps ist die Gefahr eine Erkrankung viel höher ohne den entsprechenden Impfschutz. So bekommt nur ein Junge von 100.000 eine Hodenentzündung, die zur Unfruchtbarkeit führen kann, wenn er geimpft ist. Ohne den Schutz erkrankt jeder Dritte an einer Hodenentzündung. Auch Röteln sind gefährlich, gerade für das ungeborene Kind. Lässt sich die Mutter nicht schützen, treten bei sechs von zehn Ungeborenen Schäden auf.
Wer sich unsicher ist, sollte sich ausführlich von seinem Haus- oder Kinderarzt beraten lassen. Auch das jeweilige Gesundheitsamt bietet ausführliche Informationen zum Thema Impfen.
