Diphterie

Diphterie ist eine ansteckende Krankheit, die durch ein Bakterium ausgelöst wird. Dieses produziert ein toxisches Gift, dass die Schleimhautschichten zunächst im Nasen und Rachenraum zerstört und dann bis zum Herzmuskel und den Nieren vordringen kann. Noch Anfang des letzten Jahrhunderts kam es auch in Deutschland vermehrt zu Diphterie Fällen. Alleine im Jahr 1942 erkrankten 250.000 Menschen an dieser Erkrankung, davon starben rund 15.000. Auch wenn die Zahl der Diphterieerkrankungen zurückgeht, frischen rund 60% der Menschen zwischen 30 und 40 die Impfung nicht auf. Bereits mit 4 Monaten werden Säuglinge gegen Diphterie geimpft. Eine Auffrischung im fünften Lebensjahr sowie zwischen neun und siebzehn Jahren wird empfohlen. Um eine vollständige Immunisierung zu erlangen sollte die Impfung alle zehn Jahre erneuert werden.
Normale Nebenwirkungen einer Diphterieimpfung sind Abgeschlagenheit, Anschwellen der Injektionsstelle und leicht erhöhte Temperatur, die aber nach ein zwei Tagen abklingen.