Gelbfieber
Besonders in den Ländern Afrika sowie Mittel- und Südamerika tritt Gelbfieber häufig auf. Der Virus wird durch eine bestimmte Mückenart übertragen, die es auch in Asien gibt, dort aber nicht den Virus überträgt. Bisher ist die Ursache dafür unbekannt. Nach rund sechs Tagen nach dem Stich einer infizierten Mücke kommt es zu Fieberschüben und Schüttelfrost. Ebenso treten Gliederschmerzen und Übelkeit auf. In manchen Fällen tritt nach Besserung wieder ein Rückfall auf, der auch tödlich enden kann. Rund 200.000 Menschen erkranken jährlich an Gelbfieber, davon sterben 30.000 Menschen. Noch im 19. jahrhundert galt Gelbfieber als einer der gefährlichsten Infektionskrankheiten. Darum ist eine Impfung, gerade wenn man in diese Regionen reist, empfehlenswert. Die Impfungen erfolgen in ausgewiesenen Gelbfieberstellen, das können unter anderem das Gesundheitsamt oder tropenmedizinische Institute sein. Nach rund 10 Jahren sollte die Impfung aufgefrischt werden. Kinder ab 6 Monaten, nach WHO ab 9 Monaten, können gegen Gelbfieber bereits geimpft werden. Bei 95 % der geimpften Patienten tritt der Schutz innerhalb von 10 Tagen ein. Nur 20 % davon bekommen grippeähnliche Symptome nach der Impfung. Nur in einem Fall von bis zu 300.000 kann es zu schlimmeren Nebenwirkungen kommen.
