Meningokokken
Meningokokken sind Bakterien, die zu einer Hirnhautentzündung führen können, besonders Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 700 Menschen, davon endet in 50 Fällen die Erkrankung tödlich. Bei Mennigokokken gibt es drei verschiedene Untergruppen. Zum einen die Bakterienunterart A, die zu Epidemien führen kann und vor allem in Afrika auftritt. In Europa sind die Gruppen B mit 68% und C mit 22 Prozent am häufigsten vertreten. Allerdings kommen diese nur in Einzelfällen auf.
Zwar kann man Meningokokken im Anfangsstadium mit Antibiotika behandeln, jedoch empfiehlt die STIKO die Impfung gegen die Erkrankung, die dann ab dem 12. Lebensmonat erfolgt, meist mehrmals in Kombination mit anderen Impfdosen. Aber auch Menschen, die sich in Regionen aufhalten, die ein vermehrtes Auftreten von Meningokokken verzeichnen, sollten sich schützen. Jedoch wird nur gegen die Bakterienunterart C geimpft, da es für die Gruppe B keinen Impfstoff gibt. Außerdem schützt es nur vor der Hirnhautentzündung, nicht vor den Bakterien selbst.
