Pertussis (Keuchhusten)

Keuchhusten ist bereits seit dem 16. Jahrhundert als Krankheit bekannt. Bedeutung bekam die durch Tröpfcheninfektion übertragende Erkrankung erst im 18. Jahrhundert und 1933 folgte der erste Impfstoff. Doch noch 2003 erkrankten rund 17 Millionen Menschen an Keuchhusten, der durch ein Bakterium die Schleimhäute des Rachens und der Bronchien angreift. Die Symptome sind bei Keuchhusten in drei Stadien unterteilt. Die Ersten fangen mit grippenähnlichen Beschwerden an, daraufhin folgen Hustenattacken und im dritten Stadium nehmen die Beschwerden ab. Gerade bei Säuglingen kann Keuchhusten gefährlich sein, da sich die Erkrankung nicht mit typischen Symptomatiken äußert, sondern zu Atemstillständen führen kann.
Daher sollte man bereits früh den Säugling impfen. Die STIKO empfiehlt eine Impfung in der neunten Lebenswoche und eine Auffrischung zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat. Nach der Grundimmunisierung sollte eine Weitere zwischen dem 9. und 18. Lebensjahr erfolgen. Auch als Erwachsener ist eine nochmalige Impfung ratsam, da die Immunisierung nicht ein Leben lang an