Röteln

Röteln ist eine ansteckende Erkrankung, die durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird. Besonders in der Schwangerschaft können Rötelnviren zu Komplikationen kommen. Die sogenannte Rötelnembryofetopathie kann ausgelöst werden, wenn die Mutter keine Immunität besitzt und während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt. In diesem Fall treten dann die Viren über die Plazenta in das ungeborene Kind und führt bei der Entwicklung des Embryo zu Schädigungen. Mögliche Folgen sind Behinderung, Fehl- oder Frühgeburt. Gerade in den ersten zehn Wochen der Schwangerschaft besteht die Gefahr einer Schädigung beim Ungeborenen zu 90 %. Schützen kann man sich mit einer Impfung, die ab dem 11. Lebensmonat empfohlen wird. Sie wird in der Kombination Röteln Mumps Masern geimpft und muss noch einmal zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat wiederholt werden. Denn bei der ersten Impfung sind rund 95 % der geimpften Menschen ein Leben lang immun, erst mit dem zweiten Schutz ist es möglich die verbleibenden 5% zu erschließ